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Lichtschießen – Heranführung und Anschlagtechniken

Weiterbildungsveranstaltung der Oberpfälzer Schützenjugend in Stulln

Die Teilnehmer mit den beiden Referenten Kuno Eckhardt, hintere Reihe 1. v. l. und Wolfgang Bauer, 3. v. l. sowie den Mitgliedern der Landesjugend, Jugendsprecherin Stefanie Kryschak, rechts und Jugendreferent Thomas Bittihn und Landesjugendleiterin Evi Benner-Bittihn, links.

 

Im Rahmen der Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen hat die Oberpfälzer Schützenjugend am ersten Märzwochenende sich dem Thema „Lichtschießen – Heranführung und Anschlagtechniken“ angenommen. Die Landesjugendleiterin Benner-Bittihn Evi begrüßte die interessierten Trainer, Jugendleiter und Betreuer zur Veranstaltung und verdeutlichte in den einleitenden Worten, warum eine gestufte Begleitung der jüngsten Sportlerinnen und Sportler bereits vor dem 12ten Lebensjahr möglich und auch erforderlich ist. Die Weiterbildungsmaßnahme wurde vom Vizepräsidenten und Trainer B Bauer Wolfgang (Schwerpunkt Gewehr) und Eckhardt Kuno (langjähriger Trainer Pistole im Gau „Grenzfähnlein Furth im Wald“ sowie Co-Landestrainer im OSB) theoretisch eingeleitet und an den vorbereiteten Ständen von „Glück Auf Stulln“ praktisch umgesetzt.

 

Das Lichtschießen mit Pistole und Gewehr bietet den Vereinen die Möglichkeit, um Nachwuchsschützinnen und -schützen bereits im Grundschulalter an das spätere Schießen mit der Luftpistole bzw. Luftgewehr heranzuführen. Nach Einweisung in die Sicherheitsbestimmungen und Erläuterung der Bauteile des Sportgerätes kann in der Anfangsphase mit dem liegend-aufgelegt Schießen (stabilste Körperhaltung) begonnen und der Fokus auf den Zielvorgang gelegt werden. Als folgende Stufe bietet sich das sitzend-aufgelegt Schießen an, hier wird die Basis für den Schießablauf und eine stabile Körperhaltung gelegt. Mit Übergang in das stehend-aufgelegt Schießen muss dann mit der Fußstellung das Fundament für die Statik und Stabilität des Anschlages gebildet werden. Über die Kniestellung und den Hüftvorschub bis zur Schulterstellung und Lage von Stützarm bzw. Stützhand wird dann der Stehendanschlag aufgebaut.

In der praktischen Umsetzung wurden dann die aufbauenden Elemente wiederholt und miteinander ausgetestet. Einen besonderen Fokus legten die ausgebildeten Trainer auf die Fehlererkennung und dem steuernden Eingreifen am Stand, aufkommende Fragen wurden zielgerichtet beantwortet und nützende Hinweise aufgenommen.

Ergänzend zeigte Vizepräsident Bauer Wolfgang die Weiterbildungsmöglichkeiten der OSB, insbesondere der Modulausbildung zum Trainer C, auf. Zum Abschluss bescheinigten die Teilnehmer den Durchführenden einen interessanten Ablauf, viele Informationen und weiterführende Anregungen - das gesteckte Ziel wurde erreicht.

(Text/Bild: Thomas Bittihn/Andreas Wilhelm)